Vereine & Verbände Ausgabe 06/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 22 Es gibt spielzeiten, über die man auch Jahre später noch spricht. nicht nur, weil am Ende ein aufstieg steht. sondern weil sie zeigen, was möglich ist, wenn eine mannschaft, ein Verein und ein ganzes Umfeld zusammenwachsen. die saison 2025/26 war für den sV Wenzenbach genauso eine saison. Eine saison, die uns als Verein stolz macht. Eine saison, die in Erinnerung bleiben wird. Und vor allem: die beste saison der Vereinsgeschichte. mit 72 Punkten, 94 erzielten Toren und nur 30 Gegentreffern spielte unsere erste mannschaft eine außergewöhnlich konstante Bezirksliga-runde. Woche für Woche zeigte das Team, dass es nicht nur fußballerische Qualität besitzt, sondern auch Charakter, reife und Widerstandskraft. 23 siege aus 30 spielen sprechen eine klare sprache. Hinter diesen Zahlen stehen aber unzählige Trainingsabende, viele Gespräche, rückschläge, die gemeinsam aufgefangen wurden, und ein Team, das sich über Jahre hinweg kontinuierlich weiterentwickelt hat. der sV Wenzenbach ist diesen Weg nicht über nacht gegangen. nach dem Kreisliga-meistertitel und der anschließenden Etablierung in der Bezirksliga war zu spüren, dass in dieser mannschaft etwas wachsen kann. schritt für schritt wurde sie stabiler, mutiger und gefestigter. in der saison 2025/26 kam dann vieles zusammen: sportliche Qualität, mannschaftliche Geschlossenheit, große spielfreude und der Glaube daran, auch in schwierigen momenten bestehen zu können. dass diese saison etwas Besonderes war, merkte man nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. der Zuschauerandrang am Wenzenbacher Jahnweg war beeindruckend. immer mehr menschen aus der Gemeinde und aus dem Umfeld des Vereins begleiteten unsere mannschaft, fieberten mit, standen am spielfeldrand, unterstützten lautstark und machten die Heimspiele zu echten Fußballfesten. Besonders das Heimspiel gegen den TsV Kareth-lappersdorf mit 1.350 Zuschauern bleibt vielen in Erinnerung. auch in den entscheidenden spielen der saison und besonders in der relegation zeigte sich, was der sVW bedeuten kann, wenn alle zusammenstehen. doch so historisch diese saison endete, so herausfordernd waren die Tage vor der relegation. Kurz vor Beginn der entscheidenden spiele kam es zur Trennung von Trainer Günter Brandl. Für eine mannschaft ist so ein moment nie einfach. Gerade dann, wenn die wichtigsten spiele der saison unmittelbar bevorstehen. Plötzlich war das Team in einer situation, in der es noch enger zusammenrücken musste. Es gab keine langen Erklärungen, keine große Eingewöhnungszeit und keine möglichkeit, sich neu zu sortieren. Es ging darum, Verantwortung zu übernehmen und als Gruppe stabil zu bleiben. interimsmäßig wurde die mannschaft von maik Holzreiter, andreas Pegoretti und dennis Pyka übernommen. Was diese drei in dieser Phase geleistet haben, verdient großen respekt. sie fanden in den entscheidenden momenten die richtigen Worte, gaben der mannschaft Orientierung und hielten den Zusammenhalt aufrecht. sie schafften es, ruhe in eine außergewöhnliche situation zu bringen, ohne die Emotionen zu bremsen, die diese spiele gebraucht haben. Gerade in einer Phase, in der vieles auch hätte kippen können, sorgten sie dafür, dass der Blick nach vorne gerichtet blieb. Der SV Wenzenbach schreibt Vereinsgeschichte: Erstmals in die Landesliga
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