Mitteilungsblatt der Gemeinde Pentling

Aus der gemeinde 4 Pentlinger Mitteilungsblatt Ausgabe 07/2024 Am 11. Juni feierte Hans Hopfensperger nicht nur seinen altersbedingten Abschied als Feuerwehrkommandant und Kreisbrandmeister, sondern auch seinen 65. Geburtstag. Der größte Wunsch von „Hopf“, wie die Pentlinger ihren Feuerwehrchef liebevoll nennen, war eine Messe am Anfang der Feierlichkeiten. Dass dann auch noch Bischof Rudolf Voderholzer diese persönlich zelebrierte, sorgte für feuchte Augen beim Jubilar, der mit einem tiefgründigen Blick nach oben meinte: „Meinem Freund Kardinal Josef Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt, hätte das auch gut gefallen.“ Bischof Voderholzer: „Ich durfte immer wieder dankbar sehen, wie ein Mann, der aus seiner Glaubensüberzeugung keinen Hehl macht, der zu seiner Verwurzelung in der Kirche und in seiner Treue zu Papst Benedikt steht. Wie er auch ein unglaubliches Werk in Hinblick auf die Zusammenführung von Menschen in seinem ehrenamtlichen Tun schuf.“ Bürgermeisterin Barbara Wilhelm sorgte vor ihrer Ansprache für ein Geburtstagsständchen des ganzen Saales. Dann umriss sie die Leistungen und Verdienste des Geburtstagskindes nur kurz, weil der lange Reden nicht mag: „Es zeichnet die Feuerwehr aus, dass sie Feste zu gestalten und zu feiern weiß. Ein Satz vom Hans hat sich bei mir fest eingeprägt. Er meinte, wenn es einen Burnout gäbe dann hätte er ihn schon lange.“ Damit ist umschrieben, dass er für sich selbst keine Schonung kannte, ihm kein Einsatz zu viel war und er trotz alledem auch keine außergewöhnliche Belastung verspürte und er sich seine positive Lebenseinstellung bewahren konnte. Landrätin Tanja Schweiger: „Ich bin ja jetzt schon eine Zeit lang Landrätin, aber so einen Empfang bei der Feuerwehr hab’ ich auch noch nicht gesehen. Das zeigt deutlich, welche Lebensleistung dahinter steckt. Er war und ist für mich ein Beispiel für Respekt und Achtung.“ Der Bischof gab dem jetzt Ex-Chef der 11 Feuerwehren von Pentling und Obertraubling einen Bibel-Psalm mit auf den weiteren Weg: „Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt und der auf seinen Wegen geht.“ Dazu passte gut ein Vers von Norbert Neugirg, dem Kommandanten der Altneihauser Feierwehrkapell’n, der es sich nicht nehmen ließ, seinem alten Freund einen Vortrag zu widmen bei demwie gewohnt jeder sein Fett abbekam und der die über 200 Gäste begeisterte: „Hans Hopfensperger, ein vergreister Ministrant und Regensburger Vorort-Kommandant, sprich der Feuerspritzen-Kommandeur einer alten Kuhdorf-Feuerwehr.“ Weiter an die Bürgermeisterin gerichtet: „Pentling ist ein bewohnter Fahrbahnteiler.“ Mit der Verleihung des Ehrenkreuzes in Gold des Bayerischen Feuerwehrverbands durch Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer und der folgenden Ernennung zum Ehrenkommandanten der Pentlinger Feuerwehr wurde einmal mehr an diesem Abend die ehrenamtliche Lebensleistung von „Hopf“ besonders gewürdigt. Dann ergriff noch einmal Bürgermeisterin Barbara Wilhelm das Wort: „Da es Stunden gedauert hätte alle Leistungen und Verdienste vom Hans aufzuzählen, haben sich sein Sohn Sebastian, Erwin Hopfensperger, Sebastian Menzl und Felix Bonn etwas Besonderes einfallen lassen. In einer eigenen Festschrift unter dem Titel „Hans Hopfensperger - Ein „Hopf“ hört auf – ein Leben für die Feuerwehr

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