AuS der geMeinde Ausgabe 06/2025 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach Das Johanniter-Kinderhaus „Storchennest“ in Wenzenbach freut sich über eine neue Matschküche, die den Garten der einrichtung bereichert. Die Küche wurde von Manuel Stuhlfelder, einem Fliesenleger hergestellt. er hatte sich mit seiner Matschküche, die er im rahmen seiner Meisterarbeit hergestellt hatte, an die Gemeinde gewendet. Die Gemeinde hatte daraufhin geprüft, wo sie diese sinnvoll hin vermitteln kann. einrichtungsleitung Bianka rusch zeigte sich sehr dankbar für die großzügige Unterstützung. als anerkennung überreichte sie ihm als Geschenk eine tonschale. auch Bürgermeister Sebastian Koch war vor ort, um die Übergabe persönlich zu begleiten. Foto: Max rIeDeL Matschküche für das Johanniter-Kinderhaus „Storchennest“ anfang Mai fand im Johanniter-Kinderhaus „Storchennest“ in Wenzenbach eine aktion im rahmen des Projekts „Gemüsebeete für Kids“ der eDeKa Stiftung statt. Bei der Übergabe im Kinderhaus pflanzten die Vorschulkinder der einrichtung die Gemüsepflanzen direkt ein. am tag zuvor hatten die Kinder schon Kräutersetzlinge einpflanzen dürfen. Bei der aktion befüllten die Kinder das Hochbeet mit erde und säten radieschen und Möhren. Im anschluss kamen Kohlrabi, Mangold, Salat, Gurke sowie rote Beete dazu. zum abschluss bekamen die Kinder von eDeKa Dirnberger noch eine obst-und Gemüsekiste zum naschen geschenkt. Der obst-und Gartenbauverein (oGV) Wenzenbach hatte die aktion im Vorfeld organisiert. eDeKa Dirnberger führte als eDeKa-Patenmarkt die aktion durch. Durch die aktion konnten die Kinder einen Bezug zur Bedeutung von Lebensmitteln herstellen. einrichtungsleitung Bianka rusch bedankte sich bei eDeKa Dirnberger sowie beim oGV Wenzenbach für die organisation. Foto: BIanKa rUSCH Johanniter-Kinderhaus mit Pflanz-Aktion Seit Herbst letzten Jahres nimmt der Johanniter-Kindergarten Irlbach und die Johanniter-Kinderkrippe an der Mittelschule Wenzenbach an dem Projekt „Kita im aufbruch“ des Landesbund für Vogel- und naturschutz e.V. (LBV) teil. Die beiden einrichtungsteams beschäftigen sich mit dem thema nachhaltigkeit und möchten es langfristig im Kita-alltag etablieren. Mehrere Lerneinheiten und eine enge Beratung und Begleitung ermöglichen es den Kindertageseinrichtungen, alltägliche Gewohnheiten und tagesabläufe sowie Strukturen unter dem Fokus nachhaltigkeit zu überdenken und Veränderungen in Gang zu setzen. Die teilhabe aller Beteiligten ist fester Bestandteil des Prozesses. So fand im Vorfeld ein elternabend statt, um die erziehungsberichtigten über das Projekt zu informieren. zudem konnten die eltern auch eigene anregungen und Ideen für mehr nachhaltigkeit einbringen. Bei einem gemeinsamen Projekttag der beiden einrichtungen ende Mai trafen die Kinder die entscheidung, sich mit dem Bereich „Wasser“ zu beschäftigen. Das thema wurde dann in mehreren alltagsnahen Projekten in den einrichtungen aufgenommen. z.B. fanden die Kinder heraus, wie viel Wasser man beim Händewaschen verbraucht oder wohin das regenwasser geht. ein besonderes Highlight für die Kinder war das anlegen von „Flaschengärten“. Hierbei wird zunächst das Substrat für die Bodenschichten in Glasgefäße gegeben und dann verschiedene Pflanzen eingesetzt. Wenn das Glas fest verschlossen bleibt, bildet sich durch das kondensierte Wasser ein kleines sich selbstversorgendes Ökosystem. Bei solchen Projekten lernen die Kinder auf spielerische Weise mehr über die natur und wie man sie schützen kann. Foto: KerStIn SCHÖnBerGer Eltern und Kinder gemeinsam auf demWeg in Richtung Nachhaltigkeit 19
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