Mitteilungsblatt der Gemeinde Pentling

3 Pentlinger Mitteilungsblatt Ausgabe 03/2026 Aus der gemeinde Am 27. Februar 2026 lud die Nachbarschaftshilfe Pentling zur Feier ihres zehnjährigen Bestehens ins Gasthaus Fänderl in Matting ein. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Gemeindeverwaltung blickten gemeinsam auf ein Jahrzehnt engagierter Arbeit für die Menschen in der Gemeinde zurück. Der Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe und 2. Bürgermeister Sebastian Hopfensperger begrüßte die Gäste, darunter die Landrätin Tanja Schweiger, 1. Bürgermeisterin Barbara Wilhelm sowie Dr. Gaby von Rhein, Leiterin der Freiwilligenagentur des Landkreises Regensburg. Gründung mit Weitblick In seinemRückblick erinnerte der Vorsitzende Sebastian Hopfensperger daran, dass es Barbara Wilhelm war, die vor zehn Jahren die Notwendigkeit erkannt hatte, eine Nachbarschaftshilfe in Pentling ins Leben zu rufen. Vor zehn Jahren war – und ist es auch heute noch – vieles von gegenseitiger Unterstützung geprägt“, so der Vorsitzende. „Aber wir haben gesehen, dass nicht jeder automatisch auf ein tragfähiges soziales Umfeld zurückgreifen kann. Gesellschaftliche Veränderungen hätten gezeigt, dass sich Rahmenbedingungen verschoben haben: kleinere Familienstrukturen, größere räumliche Distanzen und ein zunehmend verdichteter Alltag. „Gegenseitige Hilfe ist nicht mehr überall automatisch abrufbar. Sie braucht heute verlässliche Organisation“, betonte er. Rückblickend sei klar: „Die Gründung kam genau zur richtigen Zeit.“ Seit nunmehr zehn Jahren unterstützt die Nachbarschaftshilfe Menschen im Alltag – unkompliziert, unbürokratisch und nah amMenschen. In seiner Rede beschrieb Herr Hopfensperger, dass Nachbarschaftshilfe oft mit einer ganz einfachen Anfrage beginne: ob jemand Zeit habe – für einen Einkauf, eine Fahrt zum Arzt oder einfach für ein Gespräch. Die Bandbreite der Unterstützung reicht von Einkäufen für ältere Bürgerinnen und Bürger über kleinere praktische Hilfen im Haushalt bis hin zur Entlastung von Familien in besonderen Lebenssituationen. Auch die Begleitung von Geflüchteten sowie organisierte Deutschkurse waren Teil dieser Arbeit. All dies stehe beispielhaft dafür, wie Mitmenschlichkeit in der Gemeinde konkret gelebt werde. Zugleich betonte er, dass diese Entwicklung nur durch das Zusammenwirken vieler möglich gewesen sei. Die Verantwortung habe er nie allein getragen, sondern stets gemeinsammit einem engagierten Team. Die Helferinnen und Helfer seien das Fundament der Nachbarschaftshilfe. Ein besonderer Dank galt Herrn Maier aus der Gemeindeverwaltung, der die Nachbarschaftshilfe von Beginn an mit aufgebaut hat und heute als Kämmerer der Gemeinde Pentling tätig ist. Auch Frau Harmanlik, die erst seit kurzem als Ansprechpartnerin für soziale Belange im Rathaus tätig ist, begleitet das Projekt mit viel Herz und Engagement. » 10 Jahre Nachbarschaftshilfe Pentling – ein Jahrzehnt gelebter Solidarität anzeige

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