unsere vereine 30 September 2025 mitteilungsblatt Markt nittendorf Fünf Jahre nachhaltige Landwirtschaft – Ein Fest der Gemeinschaft und der Sinne“ Im malerischen Nittendorf, an einem sonnigen Nachmittag, haben wir die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen der Solawi Jura e.V. über die fünfjährige Erfolgsgeschichte und die bevorstehende Einweihung des neuen Feldstadels zu sprechen. Philipp Atzler, der Vorsitzende des Vereins, sowie Manuela Beck, verantwortlich für Bildung und Veranstaltungen, gewähren uns einen Blick hinter die Kulissen einer solidarischen Landwirtschaft, die nicht nur Gemüse, sondern auch Gemeinschaft und Bildung erlebbar macht. Frage: Fünf Jahre Solawi Jura e.V. – wenn Sie, Philipp, auf die vergangenen Jahre zurückblicken, wie fühlt es sich an, heute hier zu stehen und auf das gewachsene Projekt zu blicken? Philipp Atzler: Es ist ein unglaubliches Gefühl. Vor fünf Jahren hatten wir gerade mal ein halbes Hektar Land, das wir mit viel Idealismus bearbeitet haben – nicht wirklich wissend, ob unser Projekt wachsen würde. Heute versorgen wir 70 Familien mit frischem Gemüse, und unser Team besteht mittlerweile aus fünf Gärtnern, die zusammen 30 Stunden pro Woche arbeiten. Es ist eine spannende Reise, und das alles wurde nur durch die Unterstützung der Region und unsere engagierte Gemeinschaft möglich. Frage: Welche Unterstützung hat Ihnen geholfen, dieses Wachstum zu stemmen? Philipp Atzler: Da gab es viele. Der Markt Nittendorf war von Anfang an ein starker Partner, und vor allem Bürgermeister Helmut Sammüller hat uns sehr unterstützt. Auch befreundete Landwirte wie Robert Sossau und Johanna Meyer haben uns mit Maschinen und Fachwissen zur Seite gestanden. Der Austausch mit anderen SoLaWis war ebenfalls ein großes Plus – da teilen sich viele wertvolle Erfahrungen. Ohne diese Netzwerke wären wir nicht da, wo wir heute sind. Frage: Was macht für Sie das Besondere an der Solawi? Philipp Atzler: Für uns ist es nicht nur der Anbau von Gemüse. Es geht um die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl. Unsere Mitglieder helfen auf vielfältige Weise – sei es bei der Ernte, bei der Organisation von Veranstaltungen oder beim Schreiben von Förderanträgen. Jeder trägt auf seine Weise bei. So wird aus einer Arbeitsgemeinschaft eine Lebensgemeinschaft. Und das ist das, was uns auszeichnet. diE solawi Jura E.v: ein gespräch mit Philipp atzler und Manuela Beck anzeige
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